
Manfred Schmidt
Manfred Schmidt entdeckte die Fotografie im Jahr 1960 mit seiner ersten Kleinbildkamera. Nach frühen Erfahrungen mit Farbfilm ermöglichte ihm ab 1976 die Spiegelreflextechnik das bewusste Gestalten von Bildern. 1982 vertiefte er mit einer vollautomatischen Kamera und diversen Objektiven seinen Einstieg in die künstlerische Fotografie. 2010 vollzog er den Schritt zur digitalen Technik. Der Wegfall des Wartens auf die Filmentwicklung und die sofortige Bildkontrolle eröffneten ihm völlig neue, ungeahnte Möglichkeiten für seine kreative Arbeit.
Wichtige Stationen seiner fotografischen Bildung waren ab 1979 Seminare des OÖ-VBW unter Konsulent Kurt L. Hoff sowie die Aufnahme in die Fotografische Gesellschaft OÖ (FGOÖ). Der regelmäßige Austausch, kritische Bildbesprechungen, gemeinsame Ausflüge mit anderen Fotokünstlern und Ausstellungen in der OÖ-Fotogalerie erwiesen sich als äußerst lehrreich und prägten seine Entwicklung maßgeblich.
Sein Leitgedanke orientiert sich an einem Zitat des Dichters William Blake: „Der Mensch sieht nur, was in ihm ist.“ Blake beschrieb treffend, dass Natur in den Augen eines fantasievollen Menschen selbst zur Fantasie wird. Schmidt lässt sich bei seinen Werken von dieser inneren Haltung leiten, öffnet sich aber ebenso für äußere Inspirationen, die ihm neue Sichtweisen ermöglichen.
Aktuell fokussiert er sich auf Architektur-, Dokumentations-, Landschafts- und Reisefotografie. Neuerdings wagt der eigentlich realistisch denkende Fotograf auch den Schritt in die Abstraktion – eine spannende Herausforderung, die ein völliges Umdenken erfordert. Sein primäres Ziel bleibt das stetige Finden und Umsetzen neuer künstlerischer Ideen.




