top of page

Vernissage 19. September 13.00h „Menschenbilder“ Schlossgalerie Weinberg

Autorenbild: Horst Lausegger
Horst Lausegger
7. Sept.
2 Min. Lesezeit




 „Menschenbilder“ Andrea Trawöger, Jutta Fischel, Robert Schröck



Vernissage: 19. September 2026, 13:00 Uhr

Einladung zur Fotoausstellung: „Menschenbilder“

 

Ausstellungstrio in der SchlossGalerie Weinberg: Drei fotografische Perspektiven auf „Menschenbilder“

Am 19. September öffnet die Schlossgalerie Weinberg ihre Türen für die neue Fotografie-Ausstellung „Menschenbilder“. Das Ausstellungstrio Andrea Trawöger, Jutta Fischel und Robert Schröck widmet sich in drei völlig unterschiedlichen, ausdrucksstarken Zugängen dem menschlichen Porträt – von der Unmittelbarkeit des Kindseins über die Lebensgeschichten auf unserer Haut bis hin zur farblichen Dekonstruktion von Identität.

 

Andrea Trawöger: Die Essenz des Augenblicks

Die in Linz und Wien lebende und arbeitende Fotografin begegnet in ihrer Serie „KIND SEIN“ Kindern in reduzierten Schwarz-Weiß-Porträts. Die Aufnahmen sind ungestellt, unverstellt und fangen die Porträtierten möglichst nah an ihrem gegenwärtigen Sein ein. Vor schwarzem Hintergrund und vollkommen losgelöst von Umgebung oder Kontext rücken Gesicht und Blick unweigerlich in den Mittelpunkt. So entstehen unmittelbare Porträts, deren Bedeutung nicht vorab festgelegt ist, sondern sich erst im Auge der Betrachtenden vollends entfaltet.


Vialit Fotokalender 2026

 

Jutta Fischel: Einschreibungen des Lebens

Die Fotografin und Gartenarchitektin Jutta Fischel beschäftigt sich in ihrer Arbeit häufig mit Transparenz, Vergänglichkeit und dem Phänomen des Verschwindens. Ihre Serie „backprints“ zeigt die Rücken verschiedenster Menschen jeden Alters und Geschlechts. Ein starker Grad an Abstraktion entsteht dabei durch den gezielten Bildausschnitt und die Reduktion auf Schwarz und Weiß. Die Haut auf den Rücken erzählt von den gelebten Jahren und der Art, wie sie gelebt wurden. Die Geschichten unseres Lebens manifestieren sich hier wie unsichtbare Tätowierungen auf der Oberfläche der Körper.


 


Robert Schröck: Dekonstruktion und Emotion

Robert Schröck präsentiert farblich verfremdete Porträts, die gängige Sehgewohnheiten aufbrechen. Durch die gezielte farbliche Veränderung werden natürliche Hauttöne und direkt zuordenbare Merkmale ausgelöscht. Diese visuelle Verfremdung ermöglicht es, Identität neu zu betrachten und mögliche Vorurteile zu hinterfragen. In einer flankierenden Bilderserie zu Anton Bruckner nutzt Schröck die Farblichkeit zudem gezielt, um die Charaktereigenschaften und emotionalen Eigenheiten des Komponisten visuell spürbar zu machen.


Ausstellungsdauer: 19. September bis 1. November 2026

geöffnet Samstag und Sonntag jeweils von 13.00h bis 18.00h

 

Das Wochenende 12. und 13. September ist noch die Ausstellung Abstraktion und Ruhepol im Schloss Weinberg zu sehen.




 
 
 

Kommentare


bottom of page