Schönheit

Schönheit in der Fotografie

Welche Menschen als schön gelten ist gesellschaftlich festgelegt.

Schönheit meint Attraktivität, ansprechendes Äußeres und erscheint als Ziel idealisiert. Aber auch das Empfinden von Schönheit in anderen Kontextenist klar definiert, die schöne Landschaft im Vergleich zur hässlichen?

Schöne Architektur versus der Bausünde? Diese Liste lässt sich lange fortsetzen. Die Vorstellung von Schönheit in der Kunst orientiert sich ebenso an biologischen Mechanismen.

Doch nicht nur sinnlich-sexuelle Attraktivität ist in der Kunst gemeint, sondern eine komplexere Form der Schönheit. Dies zeigt der Umstand, dass ein im sozialen Zusammenhang, im Zeitgeist attraktiver Mensch nicht unbedingt im klassischen künstlerischen Sinn schön gesehen wird und ein schöner Mensch nicht unbedingt attraktiv wirkt.

Attraktivität im Sinne von Darwins Sexualauslese(„Zuchtwahl“) und die Schönheit in der Kunst haben eine gemeinsame Basis,aber sind nicht ident. Auch deshalb, weil das Gegenteil der Schönheit, das Hässliche, Entstellte, Deformierte in der Kunst eine große Chance hat, Attraktivität zu erlangen. Schönheit ist weder aus dem Leben noch aus der Kunst wegzudenken. Sie verkauft sich gut, ist ein sinnvolles ja lebensnotwendiges Prinzip. Dabei ist nicht immer klar, wer Schönheit definiert und was zu tun ist um dem Ideal zu entsprechen.

Horst Lausegger

Obmann Fotografische Gesellschaft

Franz Wimmer.jpg

Ausstellung
19. Mai - 9. Sept. 2022

Teilnehmende:

Rudolf Aigner
Marianne Baumgartner
Renate Billensteiner
Dieter Decker
Hubert Freimüller
Adi Hanusch
Christian Hofstadler
Maria Kirchner
Richard Kirchner
Andreas Krenn
Gerd Langer
Horst Lausegger
Agnes Pichler
Reinhold Plank
Doris Reinthaler
Claus Schindler
Manfred Schmidt
Robert Schröck
Rüdiger Tangemann
Reinhard Überwimmer
Violetta Wakolbinger
Franz Wimmer
Hubert Zemsauer


Begleitheft zur Ausstellung
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